Mein Arbeitsalltag dreht sich unter anderem um Informations- und Wissensmanagement (PIM, PKM), digitales Notieren und wissenschaftliches Arbeiten. Seit einiger Zeit setze ich mich im NoteLab für digitale Souveränität ein: offene Formate wie Markdown, dezentrale Plattformen wie Mastodon und PeerTube (Lohner & Siegel, 2026) und Tools wie Obsidian, das meine Notizen lokal auf der Festplatte speichert – statt in proprietären Lösungen von Quasi-Monopolisten.
Doch zwischen Ideal und Praxis klaffte eine Lücke: Mein Laptop lief mit Windows und Microsoft 365, mein Smartphone war ein iPhone 13 mit iOS. Beide Systeme sind Closed-Source, sammeln Daten und binden Nutzer:innen in Ökosysteme ein, die Konto-Zwänge, Tracking und Abhängigkeiten schaffen. Das widersprach zunehmend meinen Werten – und meinen Anforderungen an sicheres, fokussiertes Wissensmanagement.
Also habe ich auf den 4. Digital Independence Days den Schritt gewagt:
- Ubuntu und LibreOffice (alternative OnlyOffice) ersetzen Windows und Microsoft Office auf meinem Laptop.
- GrapheneOS auf einem Google Pixel 9 löst mein iPhone ab.