Beim dezentralen Heizen stellt sich die Frage, wie das Brauchwasser erzeugt werden sollte. Wir erklären, wann sich eine kleine Wärmepumpe lohnt.
Zum Anfang ein kurzer Abriss, worum es in diesem Text geht: Eine Brauchwasser-Wärmepumpe (BWWP) ist eine Wärmepumpe, die "kalte Wärme" aus der Umgebungs- oder Raumluft auf ein Niveau hebt, das zur Erwärmung von Brauchwasser (zum Beispiel zum Duschen) taugt. Wie in den vorangegangenen Artikeln verzichte ich auf eine Erläuterung, wie das genau funktioniert, weil diese Erläuterung in fast allen anderen Artikeln mit auch nur marginalem Wärmepumpen-Bezug stehen. Falls Sie das Prinzip noch einmal lesen möchten, empfehle ich die ausführliche Erläuterung des Bundesverbands Wärmepumpe hier [1]. Für die Entscheidung zur Anschaffung ist das Funktionsprinzip unerheblich, Sie können den Text also ohne weitere Vorkenntnisse verstehen. Die Geräte kosten 2000 bis 3000 Euro, je nach Installationslage auch mehr.
Dieser Artikel konzentriert sich auf wirtschaftliche Kennzahlen in Euro, weil die in einfachen Rechnungen argumentiert werden können, während es bei Umweltaspekten vergleichsweise hohe Unsicherheiten gibt – vom individuellen "Ich-tue-Gutes"-Gefühl ganz zu schweigen. Meine persönliche Ansicht: Wirtschaftlichkeit wird gern abgetan als Christianlindnerei.