Der erste Teil der Artikelserie hat einen grundlegenden Überblick über Podman vermittelt, während der zweite Teil die Bausteine eines Linux-Containers und Sicherheitskonzepte von Podman genau beleuchtete, insbesondere die Ausführung ohne Root. Der dritte und letzte Teil der Artikelserie widmet sich den fortgeschrittenen Anwendungsfällen von Podman, angefangen bei der automatischen Generierung von Systemd-Services bis zur Container-Ausführung auf einem anderen System.
Das Container-Tool Podman, als Alternative zu Docker angepriesen, ist kürzlich in Version 1.0 erschienen. Gründe genug für einen tiefen Einblick: Von der Installation bis zum Einsatz.
Podman kann als root oder eben nicht ausgeführt werden: Das kommt nicht nur Benutzerfreundlichkeit und breiten Anwendungsmöglichkeiten, sondern auch der Sicherheit zugute.
Nachdem der erste Teil der Artikelserie [1] einen grundlegenden Überblick über Podman vermittelt hat, geht der zweite Teil auf verschiedene Sicherheitskonzepte von Podman und die Bausteine eines Containers ein. Praktische Beispiele sollen zeigen, wie sie in der Praxis Anwendung finden.
Viele DevOps-Teams gehen mit ihnen anvertrauten Credentials wie Passwörtern oder Zertifikaten sorglos um. Verglichen mit Slack Tokens, die versehentlich auf GitHub exponiert wurden, ist ein Schaden bei Infrastructure as Code schnell deutlich größer. Immerhin ist das Äquivalent eines Rechenzentrums bedroht.
Alte Ansätze wie versiegelte Umschläge im Safe oder fein abgestimmte Active-Directory- oder LDAP-Integrationen funktionieren in der verteilten und dynamischen DevOps-Welt oft nicht mehr. Leider gibt es aber auch noch kein wirklich etabliertes "leichtgewichtiges" Set von Werkzeugen für das Credential-Management. Was also tun, wenn das eigene DevOps-Team schnell wächst, die Zahl der verwendeten Tools schon weit zweistellig ist und die Komplexität dennoch beherrschbar bleiben soll? Gesucht ist eine Möglichkeit für Credential-Management, die zu den verwendeten Tools passt und gleichzeitig die dadurch zusätzlich eingeführte Komplexität niedrig hält.