Mit dezentralen Klimaanlangen kann man auch heizen. Wie viel das im Vergleich zu Gas-/Öl-Heizungen kostet und was Sie beachten sollten.
Nach unserer Betrachtung ("Wärmepumpen-Zentralheizung im Altbau")[https://www.heise.de/ratgeber/Waermepumpe-nachruesten-Wie-es-geht-und-was-Sie-beachten-sollten-7096535.html] und der (Folgebetrachtung der Alternativen dazu)[https://www.heise.de/hintergrund/Guenstige-Waermepumpen-Alternativen-Split-Klima-zum-Heizen-Kuehlen-und-Co-7148413.html] wünschten sich einige Leser eine genauere Betrachtung von Klima-Splitgeräten im Heizeinsatz. Dem möchte ich hiermit nachkommen.
Klima-Splitgeräte sind kleine Wärmepumpen, die ihre aus der Außenluft gehobene Wärme nicht an Wasser zur Verteilung im Haus abgeben, sondern über einen feinlamelligen Wärmetauscher direkt an die Luft des zu heizenden Raumes. Daher auch: "Luft-Luft-Wärmepumpe" (LLWP). Die LLWP lässt sich im Sommer zur starken Kühlung betreiben, während Zentralheizungs-WP meist nur zwei, drei Grad Abkühlung schaffen, sonst gäbe es bei üblicher Verrohrung zu viel Kondenswasser. Eine LLWP scheidet anfallendes Kondenswasser am Innengerät ab und führt es durch die Wand nach außen. Im Winter kondensiert wie bei großen Wärmepumpen Eis auf dem Gerät, das periodisch abgetaut wird, damit es den Wärmetauscher nicht zusetzt.