Daily Shaarli

All links of one day in a single page.

November 24, 2022

Heizen mit Split-Klimaanlagen statt Gas und Öl – eine Detailbetrachtung (Druckversion)

Mit dezentralen Klimaanlangen kann man auch heizen. Wie viel das im Vergleich zu Gas-/Öl-Heizungen kostet und was Sie beachten sollten.

Nach unserer Betrachtung ("Wärmepumpen-Zentralheizung im Altbau")[https://www.heise.de/ratgeber/Waermepumpe-nachruesten-Wie-es-geht-und-was-Sie-beachten-sollten-7096535.html] und der (Folgebetrachtung der Alternativen dazu)[https://www.heise.de/hintergrund/Guenstige-Waermepumpen-Alternativen-Split-Klima-zum-Heizen-Kuehlen-und-Co-7148413.html] wünschten sich einige Leser eine genauere Betrachtung von Klima-Splitgeräten im Heizeinsatz. Dem möchte ich hiermit nachkommen.

Klima-Splitgeräte sind kleine Wärmepumpen, die ihre aus der Außenluft gehobene Wärme nicht an Wasser zur Verteilung im Haus abgeben, sondern über einen feinlamelligen Wärmetauscher direkt an die Luft des zu heizenden Raumes. Daher auch: "Luft-Luft-Wärmepumpe" (LLWP). Die LLWP lässt sich im Sommer zur starken Kühlung betreiben, während Zentralheizungs-WP meist nur zwei, drei Grad Abkühlung schaffen, sonst gäbe es bei üblicher Verrohrung zu viel Kondenswasser. Eine LLWP scheidet anfallendes Kondenswasser am Innengerät ab und führt es durch die Wand nach außen. Im Winter kondensiert wie bei großen Wärmepumpen Eis auf dem Gerät, das periodisch abgetaut wird, damit es den Wärmetauscher nicht zusetzt.

Analyse zu Brauchwasser-Wärmepumpen: Wann sie sich lohnen und was sie bringen (Druckversion )

Beim dezentralen Heizen stellt sich die Frage, wie das Brauchwasser erzeugt werden sollte. Wir erklären, wann sich eine kleine Wärmepumpe lohnt.

Zum Anfang ein kurzer Abriss, worum es in diesem Text geht: Eine Brauchwasser-Wärmepumpe (BWWP) ist eine Wärmepumpe, die "kalte Wärme" aus der Umgebungs- oder Raumluft auf ein Niveau hebt, das zur Erwärmung von Brauchwasser (zum Beispiel zum Duschen) taugt. Wie in den vorangegangenen Artikeln verzichte ich auf eine Erläuterung, wie das genau funktioniert, weil diese Erläuterung in fast allen anderen Artikeln mit auch nur marginalem Wärmepumpen-Bezug stehen. Falls Sie das Prinzip noch einmal lesen möchten, empfehle ich die ausführliche Erläuterung des Bundesverbands Wärmepumpe hier [1]. Für die Entscheidung zur Anschaffung ist das Funktionsprinzip unerheblich, Sie können den Text also ohne weitere Vorkenntnisse verstehen. Die Geräte kosten 2000 bis 3000 Euro, je nach Installationslage auch mehr.

Dieser Artikel konzentriert sich auf wirtschaftliche Kennzahlen in Euro, weil die in einfachen Rechnungen argumentiert werden können, während es bei Umweltaspekten vergleichsweise hohe Unsicherheiten gibt – vom individuellen "Ich-tue-Gutes"-Gefühl ganz zu schweigen. Meine persönliche Ansicht: Wirtschaftlichkeit wird gern abgetan als Christianlindnerei.

Wärmepumpe nachrüsten: Wie es geht und was Sie beachten sollten (Druckversion )

Eine Wärmepumpe als Zentralheizung funktioniert auch in Bestandshäusern. Unser Erfahrungsbericht zeigt, was das kostet und welche Rolle die Dämmung spielt.

In diesem Artikel soll es darum gehen, unter welchen Voraussetzungen eine Wärmepumpe selbst unter rein wirtschaftlichen Aspekten gut aussieht. Denn die schwierige, aber notwendige Energiewende im Gebäudesektor kann nicht allein mit ein paar Idealisten gelingen. Stattdessen müssen Mehrheiten ran, und Mehrheiten gewinnt man, wenn es eine Teilhabe gibt. In diesem Fall: Wenn die Wärmepumpe bei den Kosten gegenüber anderen Heizungsarten konkurrenzfähig ist.

Hierzu gleich vorab: Die staatliche Förderung im Frühjahr 2022 hat einen großen Anteil daran. Wie die Strukturen nach Ablauf der Förderungsverzerrung aussehen, werden wir sehen, wenn 2030 die geplanten Förderungen auslaufen – falls sie auslaufen.