In Deutschland ist das Autofahren verboten, deshalb benötigen Sie eine Fahrerlaubnis. Diese Erlaubnis wird unter zwei Bedingungen erteilt: Sie müssen befähigt sein, also die Fahrprüfung bestehen, und Sie müssen geeignet sein, also die charakterlichen Voraussetzungen mitbringen.
Keine Ahnung, wie ich diesen Beitrag anfangen soll. Dass ich ihn überhaupt schreibe, ist schon eine Sache für sich.
Ich meine, es gibt etliche Beiträge, Screenshots, Aufklärungsarbeit, Tweets, Posts und Erklärungen darüber, wie scheiße Männer sein können. Wie übergriffig, wie gefährlich, wie… lassen wir das. Alle, die mich lesen, wissen das. Ich wende mich nicht an ein unaufgeklärtes RTL II – Publikum, das am Ende dieses Beitrag staunend und pseudo-schockiert auf den Bildschirm starren wird, 2,36 Minuten darüber lamentiert, wie schlimm das doch ist, was Frauen so erleben müssen und dass man ja keine Ahnung hatte, nur um anschließend genauso weiterzumachen wie bisher.
Linke Schreihälse, rechte Menschenfeinde – alle gleich schlimm? Nein, die extremen Rechten sind ein Sonderfall. Und Medien haben die Verantwortung, das herauszustreichen.
Smartphones, Apps, Streaming-Dienste, Betriebssysteme. Technologien, die wir täglich nutzen, spionieren uns täglich aus. Ist es da möglich noch Kontrolle über die eigenen Daten zu haben? Ein Paar hat es ein Jahr lang versucht.
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Katharina Larisch hat die Plattform NetDoktor.de aufgebaut und Gesundheitsvorhersagemodelle entwickelt. Volker Wittpahl hat Bücher über Künstliche Intelligenz herausgegeben und leitet das Berliner Institut für Innovation und Technik. Gemeinsam hat das Paar ein Jahr lang versucht, digital selbstbestimmt zu leben und die Kontrolle über alle eigenen Daten zurückzugewinnen.
Hunde: Warum beißt der beste Freund des Menschen?
Von Jochen Stadler ( 23. 8. 2019 )
GEÄCHTETER HERDENSCHÜTZER: Vom Viehhüter wurde der Rottweiler zum Gebrauchshund für Polizei und Militär und schließlich Statussymbol von zwielichtigen Gestalten.
Die Attacke in einem steirischen Tierheim wirft viele Fragen auf: Warum beißen Hunde zu? Ist Aggressivität eine Rassenfrage? Wie kann man Gewaltausbrüche vermeiden? Und welche Verantwortung trägt der Mensch?
Das Container-Tool Podman, als Alternative zu Docker angepriesen, ist kürzlich in Version 1.0 erschienen. Gründe genug für einen tiefen Einblick: Von der Installation bis zum Einsatz.
Podman kann als root oder eben nicht ausgeführt werden: Das kommt nicht nur Benutzerfreundlichkeit und breiten Anwendungsmöglichkeiten, sondern auch der Sicherheit zugute.
Nachdem der erste Teil der Artikelserie [1] einen grundlegenden Überblick über Podman vermittelt hat, geht der zweite Teil auf verschiedene Sicherheitskonzepte von Podman und die Bausteine eines Containers ein. Praktische Beispiele sollen zeigen, wie sie in der Praxis Anwendung finden.
Kürzlich konnte man den Eindruck gewinnen, der seit Jahren heftig kriselnde Journalismus habe endlich das Tunnelende erreicht.
Von Franco Zotta
Die britische Tageszeitung Guardian verdient wieder Geld. Und der als Newsletterschreiber bekannt gewordene Ex-Spiegel– und Ex-Handelsblatt-Journalist Gabor Steingart hat die Gründung des Verlags Media Pioneer Publishing verkündet, wo mit neuem privatwirtschaftlichem Geschäftsmodell Qualitätsjournalismus (mit dem Motto: „100 Prozent Journalismus. Keine Märchen“) finanziert werden soll. Ist das das lang ersehnte Licht am Ende eines langen, langen Medienkrisentunnels, wie die Süddeutsche Zeitung titelt?
Schön wär’s. Doch wenig spricht dafür. Betrachten wir zunächst genauer den Guardian.
Heute möchte ich darüber berichten, was für ein großartiges Tool wireguard ist. Ich beschreibe hier, was es macht, wie man es konfiguriert und welche Möglichkeiten sich daraus ergeben.
Wireguard wird gerne als das neue, schnelle VPN des Linux Kernels beschrieben. Dabei gibt es aber zwei Probleme. Patches liegen für den mainline Linux Kernel schon seit einiger Zeit vor. Dennoch dauern die Diskussionen um eine Aufnahme weiter an, da wireguard eine neue crypto-api einführen möchte. Zweitens vermuten Menschen unter VPN eine Lösung, die einen Client mit einem Netz oder zwei Netze untereinander verbindet, dies leistet wireguard aber gar nicht von Haus aus.
Fast jede Webanwendung sorgt selbst für das sichere Speichern von Zugangsdaten. Vault ist eine Alternative, die in Entwicklungsumgebungen ohne großen Administrationsaufwand funktioniert.
Nahezu jede Webanwendung enthält Geheimnisse, etwa in Form von Zugangsdaten zu Drittsystemen wie Datenbanken oder Fileshares. Jede Anwendung steht damit vor der Herausforderung, sie sicher zu speichern. Mit dem Projekt Vault von Hashicorp steht hierfür [1] ein umfangreiches und erweiterbares Open-Source-Tool zur Verwaltung von eben jenen Geheimnissen und zum Schutz der darin gespeicherten Daten zur Verfügung ("Manage Secrets and Protect Sensitive Data"). Im Dezember 2018 hat das Projekt Version 1.0 erreicht und liegt damit erstmals in einer stabilen Edition vor. Höchste Zeit für die ersten Schritte mit Vault in einer Entwicklungsumgebung.
Viele DevOps-Teams gehen mit ihnen anvertrauten Credentials wie Passwörtern oder Zertifikaten sorglos um. Verglichen mit Slack Tokens, die versehentlich auf GitHub exponiert wurden, ist ein Schaden bei Infrastructure as Code schnell deutlich größer. Immerhin ist das Äquivalent eines Rechenzentrums bedroht.
Alte Ansätze wie versiegelte Umschläge im Safe oder fein abgestimmte Active-Directory- oder LDAP-Integrationen funktionieren in der verteilten und dynamischen DevOps-Welt oft nicht mehr. Leider gibt es aber auch noch kein wirklich etabliertes "leichtgewichtiges" Set von Werkzeugen für das Credential-Management. Was also tun, wenn das eigene DevOps-Team schnell wächst, die Zahl der verwendeten Tools schon weit zweistellig ist und die Komplexität dennoch beherrschbar bleiben soll? Gesucht ist eine Möglichkeit für Credential-Management, die zu den verwendeten Tools passt und gleichzeitig die dadurch zusätzlich eingeführte Komplexität niedrig hält.
Wenn die Kiste widerspenstig ums Eck biegt oder mehr taumelt, als sauber geradeaus zu laufen, kann das verschiedene Gründe haben. Vor umfangreichen Setup-Änderungen steht ein gründlicher Rundum-Check.
Auch an denjenigen, die schon über 20 Jahre mit der Bash arbeiten, sind Bash-Arrays bisher vielleicht vorbeigegangen. Dieser Artikel zeigt, wie man Arrays auch in der Bash verwenden kann, so wie von Perl und anderen Sprachen bekannt.
Arrays ermöglichen es, eine geordnete Folge von Werten eines bestimmten Typs zu speichern und zu bearbeiten. Allerdings erlaubt die Bash nur eindimensionale Arrays. Dabei werden zwei grundlegende Typen von Arrays unterschieden.
Indizierte Arrays verwenden positive Integer-Zahlen als Index. Sie sind meist sparse, die Indizes sind nicht unbedingt zusammenhängend. Wie in C und vielen anderen Sprachen beginnen die ganzzahligen Array-Indizes bei 0. Indizierte Arrays wurden zuerst bei der Bourne-ähnlichen Shell, der ksh eingeführt. Indizierte Arrays tragen immer das Attribut -a.
Assoziative Arrays (manchmal als Hash bezeichnet) verwenden beliebige nichtleere Zeichenketten als Index. Assoziative Arrays sind immer ungeordnet, sie assoziieren nur Index-Wert-Paare. Wenn Sie mehrere Werte aus dem Array abrufen, können Sie sich nicht darauf verlassen, dass diese in derselben Reihenfolge wiedergegeben werden, in der sie eingefügt wurden. Assoziative Arrays tragen immer das Attribut -A. Im Gegensatz zu indizierten Arrays müssen sie immer ausdrücklich deklariert werden.
Die für Positionsbestimmungen mit hoher Genauigkeit (Sub-Meter bis Zentimeter) erforderlichen GNSS-Empfänger mit Trägerphasen-Messung sind in der Praxis üblicherweise mehrfrequenzfähig
(zumeist L1+L2), im Markt jedoch so teuer, dass potenzielle Anwender häufig bereits an den
Investitionskosten für die Hardware scheitern. Diverse L1-Empfänger mit Trägerphasen-Rohdatenausgabe
sind aber relativ günstig erhältlich und z.B. für RTK bzw. eine Postprozessierung mit eigenen
oder externen Referenzdaten sogar i.V. mit kostenfreier Software nutzbar, unterliegen
allerdings dabei auch einigen technischen Einschränkungen. Gleichwohl sind auf Basis dieser
kostengünstigen Komponenten auch komplette Systeme bereits in praxistauglicher Weise realisierbar.
Hagen F. Piotraschke
Anfang des Jahres fuhr ich KTMs Cup Racer der RC 390. Streckenerklärer dazu: Jeremy McWilliams. Im Sommer dann schaffte ich es mit der KTM 690 Duke R nach Oschersleben zum Renntraining. Dort gönnte ich mir eine Linienberatung bei Dario Giuseppetti. Interessant war, dass beide dasselbe rieten, und zwar etwas zumindest für mich Unerwartetes: Sie rieten zu einer asymmetrischen Kampflinie, bei der später eingelenkt wird, die Schräglagenphase wie bei allen Rennlinien verkürzt, der Kurvenscheitelpunkt nach hinten gesetzt und damit die Möglichkeit einer sehr frühen, sicheren Beschleunigung geschaffen wird. Sie rieten also zu dem, was die meisten alten Landstraßenhasen bereits kennen: zum sogenannten Hinterschneiden der Kurven.