3025 shaares
Die Gründe, warum ich wieder zum T430 zurückgekehrt bin, sind relativ einfach:
- Hohe Qualität: Das Gerät hat einen blöden Sturz überlebt und überlebt wahrscheinlich auch noch weitere.
- Die CPU-Leistung ist unter Dauerlast ungefähr gleich wie beim T480.
- Es gibt keine dedizierte Grafikkarte, die wertvollen Platz einnimmt und Strom verbraucht.
- Die Lebensdauer des Akkus mit neun Zellen ist bei realen Szenarien vergleichbar mit dem oder sogar besser als beim T480.
- Absurde Speicherkonfigurationen wie Dual- oder Triple-Boot-Systeme, RAID1-Set-ups, mehr als 16 Terabyte SSD - auf diesem alten Laptop ist alles möglich!
- Ordentliche Auswahl an Anschlüssen, darunter VGA und Gigabit-Ethernet.
- Docking-Stationen gibt es so richtig billig, teilweise sind sie für unter 10 Euro (gebraucht) erhältlich.
- Ich habe jede Menge ältere Ladestecker für Lenovo, aber nur ein Lenovo-Ladegerät für USB-C. Ich wollte nicht noch mehr Ladegeräte kaufen, wo ich doch schon viele gut funktionierende hatte.
Aber es gibt natürlich auch Nachteile:
- Kein HDMI: Damit das funktioniert, brauche ich einen Adapter von Mini-Displayport auf HDMI.
- Kein USB-C: Das könnte ein Problem darstellen, wenn die Arbeitsumgebung für diesen Standard optimiert ist.
- Das Gerät wird heiß, hat aber keinen so guten Hitzeschutzmechanismus auf dem Chip wie der T480. Deshalb habe ich 2018 diese spezielle Software geschrieben.
Diese Nachteile sind aber in keiner Weise mit der Unzuverlässigkeit zu vergleichen, die ich mit dem T480 erlebt habe. Einmal ist mir die Tastatur kaputt gegangen. Das Motherboard musste zweimal ausgetauscht werden, einmal wegen Ladeproblemen und das andere Mal wegen zufällig auftretender Systemabstürze und Bildschirmfehler.